Feb
22
2011

Warum wir Rechnungen per Post schicken

Kategorie: In eigener Sache   |  5 Kommentare


Sie müssten als Hersteller einer digitalen Archivierungssoftware doch eigentlich Papier vermeiden. Warum schicken Sie Ihre Rechnungen noch mit der Briefpost? Das ist doch viel zu aufwendig.

Aufwendig für uns: ja. Aufwendig für den Kunden: nein.

Aus dem Umsatzsteuergesetzt ergeben sich einige Anforderungen, die Sie beachten müssen, wenn Sie die Vorsteuer aus elektronischen Rechnungen abziehen möchten. Eingehende elektronische Rechnungen müssen mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Diese Signatur muss vom Empfänger geprüft und das Prüfungsprotokoll gemeinsam mit der Rechnung archiviert werden. Die Prüfung erfolgt i.d.R. auf einer Interseite des Signaturanbieters. Eine Anleitung dazu sollte in der E-Mail stehen, wenn Sie die Rechnung per Mail erhalten haben.

Diese Vorschriften werden in Deutschland vermutlich ab Juli 2011 erleichtert. Der Entwurf des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 stellt elektronische und papiergebundene Rechnung gleich:

Jeder Unternehmer legt fest, in welcher Weise die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet werden. Dies kann durch jegliche innerbetriebliche Kontrollverfahren erreicht werden, die einen verlässlichen Prüfpfad zwischen Rechnung und Leistung schaffen können.

Bis dahin ist es für den Rechnungsempfänger aber einfacher, wenn er den Beleg auf Papier erhält – selbst wenn er diesen scannt und digital archiviert. Wir versenden automatisch eine Papierrechnung, wenn davon auszugehen ist, dass der Kunde Mehrwertsteuerabzugsberechtigt ist.

Siehe auch Pressemitteilung Im Zeichen der Compliance Teil 1


 

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